„Quartier Südliche Ötlinger Straße“ in Lörrach

2011

Mehrfachbeauftragung

Verantwortlicher Partner:
Matthias Schuster

Eine neues zentrumsnahes Stadtquartier: urban, grün, lebendig
Das Städtebauliche Konzept des Entwurfs orientiert sich an drei Leitgedanken:
 
1.            Zentrumsnah, urban, durchgrünt und kleinräumlich vernetzt
Die ehemalige Gewerbefläche wird zu einem lebendigen Stadtquartier mit urbanem Charakter, das neue Angebote für viele unterschiedliche Bewohnergruppen in der Stadt schafft.
Städtische Räume und großzügige Freiflächen ergänzen sich und bieten hohe und differenzierte  Aufenthaltsqualitäten.
Die vorhandenen Grünräume werden aufgewertet und mit dem neuen Quartier verwoben. Der Kanal ist in das Gesamtkonzept eingebunden und wird zum charakteristischen Merkmal des Gebiets.
Die Einbindung in das übergeordnete Freiraumgefüge schafft einen durchgängigen Grünraum vom Freibadgelände bis zum Stadtzentrum.
Die Anbindung an die bestehenden Wegebeziehungen ermöglichen kleinräumliche Vernetzungen zwischen den Stadtquartieren.
 
2.            Stabiler Rahmen, Individuelle Stadtbausteine und maßstäbliche Bebauungsstruktur
Die konsequente städtebauliche Struktur bildet einen stabilen Rahmen für eine vielfältige und individuell ausgeprägte Bebauung. Die Baufelder werden entlang der zentralen Erschließungsstraße angeordnet. Die Bebauung öffnet sich nach Westen zum bestehenden Grünbereich, der auch in der Quartiersmitte erlebbar wird. Nördlich der Körnerstraße wird der bestehende Geländeversatz in die aufgelockerte Bebauung integriert.
Mit der Erweiterung des Kreiskrankenhauses wird der gesamte Zugangsbereich neu geordnet und räumlich aufgewertet. Im Zusammenspiel mit dem neuen Rewe-Markt und dem neuen Platz wird aus der „Hinterhofsituation“ ein attraktiver urbaner Raum.
 
3.            Nutzungsmischung und vielfältige Wohnformen
Der im südlichen Bereich neu angelegte Supermarkt (Rewe-Markt), die angrenzenden gemischt genutzten Erdgeschosszonen und die Erweiterung des Kreiskrankenhauses schaffen einen Nutzungsschwerpunkt. In Verbindung mit einer gesamtheitlichen Freiraumgestaltung entsteht ein markanter zentraler Quartiersbereich.
Innerhalb der flexiblen Bebauungsstruktur sind unterschiedlichste Wohnformen, Bebauungskonzepte und Realisierungsformen (Bauträger, Baugruppen, individuelle Bauherrn) möglich, die mit einer breiten Palette architektonischer Konzepte ein lebendiges Stadtviertel mit eigenem Charakter bilden.